Krebserkrankungen

Krebs hat viele Ursachen: Ebenso individuell sind unsere Behandlungskonzepte.

Krebserkrankungen

Wir kennen heutzutage über 100 Krebsarten bzw. Erkrankungen, die unter dem Sammelbegriff Krebs geführt werden. Auf kaum einem anderen medizinischen Feld wird seit Jahrzehnten so umfangreich und kostenintensiv - und doch auch sehr einseitig - geforscht wie in der Diagnose und Behandlung von Krebs.

Zunächst unabhängig von der Art der Krebserkrankung, ihrer Ursachen und ihres Verlaufs ist unter Krebs im materiellen Sinne zu verstehen, dass bei einzelnen Zellen oder Zellverbänden Mutationen des Erbmaterials entstehen. Diese Veränderung führt zu einem unkontrollierten Wachstum jener Zellen, da der natürliche Zellstoffwechsel zum Erliegen kommt und Krebszellen unter anderem den Sauerstoff nicht mehr richtig nutzen können. Der Stoffwechsel von Krebszellen „funktioniert“ nach anderen Kriterien und versetzt sie in einen parasitären „Überlebenskampf“, der sich aggressiv gegen umliegende Zellen und Gewebe richtet.

Die Ursachen für die Entstehung von Krebserkrankungen sind vielfältiger Natur - und vielfach nicht geklärt. Als Beispiele seien hier deshalb nur kurz genetische Vererbung, ungesunde Lebensweise (Stress, Nikotin, Alkohol, falsche Ernährung etc.), Nebenwirkungen von Medikamenten, berufsbedingte Risiken wie die Belastung mit chemischen und physikalischen Schadstoffen, die Folgen von Infektionserkrankungen sowie dauerhafte psychische Belastungen genannt. Auch Elektrosmog in Verbindung mit geopathischen Belastungen oder Radonausdünstungen kommen in Frage.

Viele Indizien in der Krebsforschung deuten auf infektiöse bzw. parasitäre Ursachen hin. Es ist mittlerweile erwiesen, dass Krebs (auch) durch Defekte der Mitochondrien, also der zelleigenen „Kraftwerke“, entsteht. Denn gerade bei Krebs-Patienten werden sehr häufig Schwermetallbelastungen, Defizite an Spurenelementen, Aminosäuren und Unverträglichkeiten von Nahrungsmitteln festgestellt. All dies und vieles mehr kann untersucht werden. Auch findet man häufig eine Vielzahl an Infektionen, mit denen sich der Betroffene – oft, ohne dass er es bemerkt hätte – auseinander gesetzt hat. Analoge Befunde findet man bei AIDS-Patienten, allerdings mit anderer Gewichtung. Diese diagnostischen Ergebnisse bieten so eine Basis für ein möglichst kausales Behandlungskonzept, das einen wichtigen Grundsatz in der Medizin darstellt. Der andere Grundsatz heißt, die Behandlung möglichst schad- und nebenwirkungsfrei zu halten.


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