Multiple Sklerose - Diagnose und Therapie

Die multiple Sklerose ist ein Krankheit, die in den letzten Jahren offensichtlich zugenommen hat. Sie betrifft mehr Frauen als Männer, die ersten Symptome findet man in ca 5% schon bei unter 18-Jährigen. Vor der Einführung des CT, mit dem man im Gehirn die Herde sehen kann, wurde die Diagnose oft erst sehr spät gestellt. Ich erinnere mich, dass ich bei etlichen Patienten vor dieser Zeit in - den 80er Jahren - die Verdachtsdiagnose gestellt hatte, die sich später bestätigen sollte. In dieser Zeit wurden wegen der Vielfalt und der Inkonstanz der Erscheinungen die Symptome oft in die Psychoschublade abgelegt. Das ist seitden 90er Jahren anders geworden.

Eine regelrechten Durchbruch brachte bei der  bis dahin sehr frustrierenden MS-Behandlung die insulinpotenzierte Therapie. Ich überblicke  jetzt über 10 Jahre mit dieser Behandlung und konnte nachweislich in vielen Fällen einen Stillstand erreichen ohne die massiven Nebenwirkungen, die sich sehr häufig bei den heute so beliebten Interferonbehandlungen zeigen. Eine neue Studie aus Vancouver an über 2500 Patienten zeigt auf, das die Interferontherapie bei schubförmiger MS die Progression nicht signifikant vermindern kann - d.h. die hauptsächlichen Wirkungen schlagen sich als Nebenwirkungen nieder. D.h. die hypokratischen Grundsätze kommen hier eigentlich nicht zum Tragen, mehr die kommerziellen.
Interessant allerdings und auch logisch, wenn man sich die Entstehung dieser Krankheit vor Augen hält und die heute gesicherten Daten zu dieser Krankheit.

A
Die MS ist eine Autoimmunkrankheit, Bedingungen hierfür sind vorausgehende Entzündungsprozesse. Bei der MS sind es hauptsächlich Entzündungen an den Gehirngefäßen verschiedener Ätiologie und verschiedener Lokalisation. Durch diese Entzündungen kommt es teilweise zu Strikturen ( Verengungen) der hirnableitenden Venen, bei manchen auch an den Venen an der Wirbelsäule. Hierdurch kommt es zu den bekannten einem Reflux ins Gehirn und zu den bekannten – im CT sichtbaren - Ablagerungen.

Der italienische Arzt Paolo Zamboni hat nur bei MS Patienten diese hier beschriebenen Strikturen festgestellt, bei anderen Patienten nicht.

Er dilatierte mit einem Ballonkatheter diese Strikturen und siehe da: die klinischen Symptome besserten sich schlagartig und hielten mehr oder weniger lange an!

B
Jahre früher entwickelte der Franzose Dr. Arlen die nach ihm benannte Atlastherapie nach Arlen. Er behandelte in seiner Klinik hauptsächlich MS-Patienten und betreute sie über Jahrzehnte und hielt deren Gesundheitszustand vergleichsweise sehr befriedigend im Vergleich zu den sonst üblichen Therapien. Sein Erklärungsmodell: Durch die Impulstechnik am 1. Halswirbel kommt es durch die neuroanatomischen Besonderheiten in dieser Region zu einer Entspannung der gesamten Muskulatur, auch und vor allen der Gefäßmuskulatur. Hierdurch weiten sich die gehirnversorgenden Gefäße und lassen das Blut besser durch -und erreichen dadurch einen analogen Effekt wie bei Dr Zamboni, nur nicht so lange anhaltend.

C
Ich selber praktiziere die Atlastherapie seit gut 25 Jahren. Anfang des Jahrtausend erlernte ich eine andere geniale Therapie, mit der man schon in den 30er Jahren Neurosyphilis geheilt hat als es noch keine Antibiotika gab   - mit Hilfe der heute so genannten IPT (insulinpotenzierte Therapie). Der Zufall wollte es, dass ich bald anfing hiermit auch MS Patienten zu behandeln mit Ergebnissen, die ich so nicht erwartet hatte. Teilweise schon nach wenigen Behandlungen sistierten die Schübe. Kam ein neuer Schub, so konnte er oft mit 2-3 Behandlungen kupiert werden. Später stellte ich fest, dass dies nicht Einzelfälle waren, sondern regelmäßig bei nicht zu weit fortgeschrittenen Fällen reproduzierbar waren.

Und dies bei weitestgehender Nebenwirkungsarmut bzw. –freiheit. Sozial verträglich, weil die Lebensperspektive nicht so häufig bedroht wird durch Berufsunfähigkeit, Armut Vereinsamung.


Bei MS-Patienten findet man gewisse Gemeinsamkeiten. Oft findet man ein cranio-mandibuläre –Disfunktion. Das ist zumeist eine Kiefergelenkskompression (die „Bandscheiben“ im Kiefergelenk sind durch zu hohe Kompression teilweise kaputt. Die Kopf- Kau-und Halsmuskeln sind verspannt, der processus stylohyoideus oft verlängert: alles Besonderheiten , welche für sich genommen schon zu einer Kompression der Halsvenen begünstigen können.

Konsequenzen für die Behandlung

Berücksichtigt werden muss die Infektvorgeschichte, die dann zu autoimmunitärer Zerstörung der Nervenmembranen geführt. Der unstete Verlauf läßt den Schluss zu, dass die Infekte immer mal wieder aufflammen . Auch muss man darauf achten, dass Autoimmunprozesse von anderer Seite gar kein Chance haben, hierbei ist auf die verschiedenen Nahrungsunverträglichkeiten zu achten, die teilweise gerade auch Autoimmunkrankheiten einleiten können.

Es muss eine umfangreiche Laboranalyse gemacht werden, um in einen Einblick in aktuelle Infektbelastungen zu bekommen. Die Dunkelfelduntersuchung kann hierbei wertvolle Hinweise liefern. Der Säure-Basenhaushalt ist zu bestimmen und   - meistens   - zu behandeln. Die sog. Atmungskette ( sie stellt die Lebensenergie her, ohne sie sind wir nicht lebensfähig) muß optimiert werden mit pflanzlichen, mineralischen, homöopathischen Mitteln, mit Ozon-Sauerstoffbehandlungen, mit Vitaminen u.v.m.

Mit Antibiotika behandeln wir die immer vorhandene Infektbelastung in Form einer eleganten, oben erwähnten Therapie, mit der wir die Antibiotika selektiv in die erkrankten Zellen larvieren können und deshalb mit geringen Dosierungen auskommen. Dies ist die IPT, die an anderer Stelle in dieser web-site ausführlich beschrieben ist.

Atlastherapie, Kiefergelenksbehandlung, Nahrungsumstellung (muss oft intensiv gecoacht werden), Optimierung des Inneren – des Darms als Träger des Immunsystems, Yoga  - oder fast besser - LoYun, Lifestyleoptimierung, kalt duschen, (Warmduscher leben nicht gesünder), 

Da die Staatsphilosophie heute majorisiert wird von finanziellen Belangen - die elemantare ethische Grundsätze in den Hintergrund schiebt – ist nicht damit zu rechnen , dass diese Behandlungen freiwillig erstattet werden. Schliessen Sie ggf. vor Behandlungsbeginn eine Rechtsschutzverischerung ab, damit Ihre Interessen nachhaltig vertreten werden können und achten Sie darauf dass nicht alles in sozialgerichtlichen Instanzen versandet.

 


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