Die Immunologie

Jede Erkrankung ist eigenständig und mit keiner anderen Erkrankung - auch im gleichen Formenkreis - vergleichbar! Der Grund hierfür ist, dass jeder Patient einzigartig ist und so auch seine Erkrankung nur individuell behandelt werden kann.

Wichtig für die Diagnose z.B einer Borreliose ist einerseits die Vorgeschichte. Eine sogenannte Wanderröte entsteht, wenn eine Borreliose Infektion vorliegt. Sehr oft allerdings weiß der Betroffene nichts von Hautveränderungen, jedoch hat er verschiedene Beschwerden wie Gelenkschmerzen, Nervenlähmungen,  Muskelskelettschmerzen, Leistungsmangel  - alles Beschwerden,  die sich in gängigen Laboruntersuchungen oft nicht niederschlagen; zum Beispiel sind Rheumafaktoren nicht erhöht trotz geschwollener Gelenke. 

Hier wird man dann Blutuntersuchungen anfertigen um festzustellen, ob Antikörper erhöht sind. Bei einem frischen Insekten- oder Zeckenstich finden sich positive Antikörper erst nach einigen Wochen. Man muss sie gegebenenfalls wiederholen. 

Ob eine Infektion vorliegt, kann oft nicht sicher gesagt werden, deshalb müssen  weitere Untersuchungen  angeschlossen werden. Hierzu zählen der PCR Test oder der LTT Test aus dem Blut. Oder es bieten sich Kulturuntersuchungen an aus dem Liquor oder aus Gelenken.

Alles in allem ist die genaue Diagnosenstellung oft sehr problematisch und kostenintensiv. Hinzu kommt dass eigenartigerweise für viele Ärzte eine Borreliose nach 4 Wochen Doxcyclinbehandlung  auskuriert ist  -  und damit basta!

Aus diesen Gründen machen wir eine Untersuchung des lebenden Blute im Dunkelfeldmikroskop, denn hier sieht man die Borrelien, was dann die Diagnose erhärtet. Man erkennt auch andere wesentliche Veränderungen im Dunkelfeld: sehr häufig ist eine Pilzbelastung sichtbar, was auch ein Hinweis für einen Gärungsstoffwechsel ist, bzw. ein Hinweis dafür, dass die Sauerstoffversorgung im Gewebe gestört ist.  


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