Die Thermografie ist ein bildgebendes Verfahren, das mit Infrarot-Strahlung (elektromagnetische Wellen, die für das Auge unsichtbar sind) wärmebedingte Veränderungen im Organismus entdeckt. Da bestimmte Areale der Haut in Bezug zu den inneren Organen stehen, können erste Anzeichen von Funktionsstörungen anhand des Wärmeverhaltens schon vor dem tatsächlichen Auftreten einer Erkrankung erkannt werden. Sie ist daher auch zur Prävention geeignet, denn klassische Verfahren wie Röntgen, CT oder Kernspintomografie lassen nur bereits bestehende Strukturschäden und Krankheiten erkennen. Diese Untersuchung ist praktisch berührungslos und zeigt Regulationsstarren und Störfelder auf. Darüber hinaus ist diese Methode eine gute Verlaufskontrolle und gibt wertvolle Hinweise. Die Wärmemessung der Thermografie ist völlig schmerz- und gefahrlos und wird u. a. zur Frühdiagnostik verschiedenster Krankheiten eingesetzt.