Die Ultraschalluntersuchung (Sonografie)

Mit Ultraschall werden Schallfrequenzen bezeichnet, die oberhalb des vom Menschen wahrgenommenen Bereiches liegt. Dies umfasst Frequenzen zwischen 16 kHz (obere Hörschwelle) und 1,6 GHz. Die Ultraschall-Untersuchung kann deshalb – anders als beim Röntgen, das nur die Umrisse von inneren Organen wiedergibt – die inneren Strukturen des Organismus bildlich darstellen und Millimeter-kleine Veränderungen erkennen. Die Ultraschall-Untersuchung wird äußerlich mit einem schallübertragenden Kugelkopf, der lediglich über die Haut geführt wird, vorgenommen.

Ultraschall-Untersuchungen eignen sich u. a. hervorragend zur Diagnose von Muskelzuständen, zur Beurteilung von Weichteilen, Lymphknoten und den Organstrukturen von Leber, Gallenblase, Niere, Milz, Pankreas (Bauchspeicheldrüse) und Prostata sowie zur Diagnostik von zerebrovaskulären Erkankungen (z. B. Einengung der Gefäße im Hals) und der Beurteilung von Thrombosen.

 

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