Die Meso-Therapie

Diese wirklich intelligente und vielseitig einsetzbare Therapiemethode ist auch in Deutschland seit einigen Jahren immer bekannter geworden: Aus unserer Sicht leider jedoch hautsächlich unter dem Aspekt ästhetischer Maßnahmen und Anti-Aging. Die Meso-Therapie ist eine gute Methode, um die Zeichen der Zeit zu mildern und uns jünger und frischer aussehen zu lassen, ohne dass das Skalpell gezückt werden muss. Doch, und deshalb „leider“, wird dabei vergessen bzw. tritt in der öffentlichen Berichterstattung vollkommen in den Hintergrund, dass die Meso-Therapie im medizinischen Sinne einen Segen für die Behandlung zahlreicher Leiden und Erkrankungen darstellen kann.

Die Meso-Therapie (meso, griechisch = „mittig“) wurde von dem französischen Arzt Michel Pistor (1924 – 2003) entwickelt und wird in Frankreich und den USA seit über 50 Jahren fast schon im klassischen Praxisalltag angewandt. Darüber hinaus ist sie in Frankreich fester Bestandteil der medizinischen Ausbildung. Während sie in Deutschland, wie bereits erwähnt, mittlerweile ihren Platz in der ästhetischen Medizin gefunden hat, sind ihre sonstigen Vorteile und Wirkweisen nahezu unbekannt.

Grundsätzlich enthält die Meso-Therapie verschiedene Elemente der Akupunktur, der Neural-Therapie und der medikamentösen Therapie. So werden Injektionen in die mittlere (meso) Hautschicht eingebracht, die niedrigste homöopathische Dosen oder gering dosierte Medikamente enthalten. Diese Mikro-Injektionen werden direkt am Ort des Geschehens, also im ursächlichen Bereich einer Erkrankung in die Haut eingebracht. Die Behandlung erfolgt schnell und ist meist anhaltend wirksam, ohne dass der Patient Nebenwirkungen ausgesetzt ist. Allerdings liegt es in der Hand des erfahrenen Arztes, die Injektionen perfekt und mit maximaler Wirkung zu setzen.

Das wichtigste Therapieprinzip der Meso-Therapie lautet: „wenig – selten –am richtigen Ort“. Diese Maßgabe, die letztlich das Ziel jeder komplementärmedizinischen Behandlung ist, kann mit der Meso-Therapie eindrucksvoll umgesetzt werden. Durch die punktgenaue Einbringung von Medikamenten und Stoffen kann die Dosis drastisch gesenkt werden, wobei sich ihre Wirksamkeit durch die speziellen Kombinationen der Wirkstoffe gleichzeitig erhöht bzw. potenziert. Das entstehende Wirkstoffdepot direkt in der Haut sichert einen langanhaltenden Therapieeffekt und wird durch die Haut hindurch weiter in den Körper hinein abgegeben.

Gerade bei oft bereits „austherapierten“ Patienten kann die Meso-Therapie sehr gute Dienste leisten und hat schon manchen chronisch erkrankten Patienten endlich geholfen. Die Erkrankungen, bei denen die Meso-Therapie Linderung oder gar Gesundung leisten kann, stammen aus allen Bereich der Medizin.

Die Meso-Therapie sichert einen raschen und lang anhaltenden Therapieeffekt, der in subjektiv festzulegenden Behandlungsintervallen wiederholt werden kann bzw. soll.

Sie wird u. a. eingesetzt bei:

  • Altersschwerhörigkeit
  • Rheumatischen Erkrankungen
  • Asthma
  • Schwindel
  • Augenerkrankungen
  • Sportverletzungen
  • Durchblutungsstörungen
  • Störungen des Immunsystems
  • Erkrankungen des Bewegungsapparates
  • Stress, Erschöpfung, Schlafstörungen
  • Gynäkologischen Erkrankungen
  • Tinnitus
  • Infektionen
  • Unterstützung bei Krebs-Therapien
  • Kopfschmerzen und Migräne
  • Wundheilungsprozessen
  • Mukoviszidose
  • Zahnmedizin
  • Neuropathien
 

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