Neu: Extrakorporale Hyperthermie-Perfusion

Extrakorporale Hyperthermie Perfusion

Wie bereits im Bereich „Häufig gestellte Fragen“ avisiert, arbeite ich mit einigen Kollegen eng zusammen, um meinen Patientinnen und Patienten die optimale Behandlung zu ermöglichen. Gerade in den letzten Monaten hat es in den Kreisen meiner engsten Kollegen einige bemerkenswerte Entwicklungen und Therapiedurchbrüche gegeben, die in der kommenden Zeit sicherlich für Aufsehen sorgen werden. Es steht hier zu hoffen, dass diese neuen Therapien (nach nunmehr jahrelanger Forschung und Entwicklung) ihren Weg zu den Patienten finden werden.

In den nächsten Wochen werde ich diese Neuentwicklungen sukzessive beschreiben. Beginnen will ich mit einer Therapiemethode, die vor allem bei der Behandlung von Borreliose, MS und Krebs erstaunliche und kausal auch gut begründbare Ergebnisse liefert. Es handelt sich hierbei um die „Extrakorporale Hyperthermie-Perfusion“, kurz: EHP. Diese Verfahren wurde zwischenzeitlich zum Patent angemeldet und wird 2020 sicherlich auch von anderen Kliniken und Praxen angewandt werden.

EHP: High-Tech trifft auf naturheilkundliches Wissen

Die Extrakorporale Hyperthermie-Perfusion (EHP) verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz, der die heutigen Möglichkeiten der „High-Tech-Medizin“ mit den gleichwohl ältesten Kenntnissen der Medizin vereint: Es ist unser eigener Organismus, der sich gegen Feinde – seien es Viren, Bakterien, sonstige Erreger oder Borrelien – erfolgreich zu wehren weiß. Unser eigenes Immunsystem ist ein austariertes Arsenal, das jedoch im Krankheitsfalle schlicht Hilfe von außen benötigt.

Die EHP kombiniert deshalb Verfahrenselemente der künstlichen Fiebererzeugung (Hyperthermie), verschiedene Arten der Blutreinigung (Hämoperfusion und Apherese) und der Erhöhung der Sauerstoffzufuhr im Blutkreislauf (Oxyvenierung) in einem einzigen Verfahren. Das Ziel dabei ist, dem Körper so effizient und nebenwirkungsarm wie möglich dabei zu helfen, sich selbst von Lasten zu befreien und das Immunsystem seine eigene Arbeit wieder mit voller Kraft aufnehmen zu lassen.

Bei dieser Behandlung wird der Körper des Patienten nicht – wie sonst bei der Hyperthermie üblich – von außen erwärmt, um die wissenschaftlich anerkannten und bekannten Effekte der Hyperthermie in der Krebstherapie herbeizuführen. Stattdessen wird das Blut des Patienten über einen Port aus dem Körper (Vena femoralis) ausgeleitet, dann erwärmt und mit einer speziellen Technik gereinigt, um schließlich dem Körper mit einer  Temperatur von bis zu 41° C wieder zugeführt zu werden. Dies bedeutet, und sei hiermit nochmals verdeutlicht, dass der gesamte Organismus von innen und nicht nur von außen an der Oberfläche die therapeutische Wirkung der Wärme erfährt! Neben Viren und Bakterien sowie Umweltgiften, die unsere Organismen heute in extremem Ausmaß belasten und zu Krankheiten führen, entfernt das Verfahren auch Rückstände chemotherapeutischer Stoffe und noch im Blutkreislauf kursierende Krebszellen. Durch die gleichzeitige Gabe hoher medizinischer Sauerstoffdosen (siehe: Oxyvenierung), kann der Körper des Patienten bis hin in die kleinsten Blutkapillaren mit dem für die Genesung so wichtigen Sauerstoff versorgt werden.

Ganz vereinfacht gesagt, kann man das EHP-Verfahren mit einer außerordentlich intensiven Gesamtreinigung vergleichen, das den Organismus von Schadstoffen jeglicher Art befreit und all seine Funktionen ohne Widerstand wieder aufnehmen lässt.

Mit der EHP-Therapie wurden bereits einige meiner Patienten mit großem Erfolg behandelt und es wird in den nächsten Wochen in meinem neuen redaktionellen Blog Interviews mit Patienten geben, die gerne bereit sind, ihre Erfahrungen mit anderen zu teilen.

Noch biete ich die Extrakorporale Hyperthermie-Perfusion nicht in meiner eigenen Praxisklinik an, da der technische und personelle Aufwand hoch ist und die technischen Komponenten an Dritte erst ab ca. März 2020 ausgeliefert werden können.

Doch so lange wollen wir nicht warten, den für Sie als Patient ist es wichtig, so rasch wie möglich die besten Therapien zu erhalten.

In meiner Praxis berate ich Sie deshalb vorab persönlich und ausführlich zur EHP und behandle Sie vor und nach der Durchführung natürlich bei mir im Hause weiter.

Weiterführende und fachlich fundierte Informationen zur EHP erhalten Sie über mein Beratungstelefon +49-(0)8052-677 99 49 bzw. per E-Mail an praxis@dr-baltin.de.