Andrologie

Die Andrologie befasst sich mit den Fortpflanzungsfunktionen des Mannes und deren Störungen

Andrologie - Prof. Dr. med. Ralf HerwigDie Andrologie beschäftigt sich als medizinische Disziplin mit den Fortpflanzungsfunktionen des Mannes und deren Störungen. Sie ist soz. das Gegenstück zur Gynäkologie, also zur Frauenheilkunde. Vereinfacht gesagt, ist ein Androloge schlicht ein Männerarzt. Doch während „Gynäkologie“ und „Frauenarzt“ gängige Begriffe sind, die wir alle kennen, findet die Andrologie in der allgemeinen Öffentlichkeit kaum statt. Dies ist unseren gesellschaftlichen Strukturen und dem männlichen Selbstverständnis geschuldet, denn „Mann“ spricht nun einmal nicht gerne über gesundheitliche Dispositionen, zumal wenn es sich um Bereiche des Intimlebens handelt. Dementsprechend ist es auch deutlich schwieriger, einen guten Andrologen zu finden als einen Gynäkologen.

Assoc. Prof. Priv.-Doz. Dr. Ralf Herwig gehört zu den international führenden Andrologen und versteht es deshalb wie kaum ein anderer, dass sich viele Männer, die als Patienten zu ihm kommen, in einer für sie vermeintlich heiklen Situation befinden. Doch durch vertrauensvolle Beratung, individuelle Behandlung und höchstes fachliches Wissen auf neuesten internationalen Standards sind Männer bei uns in besten Händen.

Neben den Indikationen „unerfüllter Kinderwunsch“, „hormonelle Störungen beim Mann“ (siehe hierzu auch im Bereich: Diagnostik – Hormonanalyse) und weiteren  andrologischen Feldern wie Fehlbildungen, Erkrankungen und Verletzungen der männlichen Geschlechtsorgane, ist die teilweise oder gänzliche Impotenz zentrales Thema der Andrologie.

Erektile Dysfunktion: Therapie und Heilung von Impotenz – für jeden Mann die richtige Therapie

Die Zeiten, in denen sich ein Mann hilflos dem Schicksal „Impotenz“ ergeben musste, sind vorbei. In den letzten Jahren wurden zahlreiche neue Therapiemöglichkeiten für die Erektile Dysfunktion entwickelt.

Durch diese neuen Therapieoptionen kann eine deutliche Besserung bis hin zur vollkommenen Heilung erreicht werden. Dabei steht im Fokus, dass der Mann wieder in der Lage ist, ohne große Vorbereitung oder Medikamente ein befriedigendes Sexualleben zu führen. Wichtig dabei ist, dass vor der Therapie stets eine genaue und individuelle Diagnose stehen muss. Um eine Heilung der Erektilen Dysfunktion zu erreichen, ist es sinnvoll, die Therapieoptionen im Rahmen eines individuellen Therapiekonzeptes zu kombinieren.

Hierzu gehören u. a.:

  • Medikamentöse Therapieformen
  • Intrakavernöse Injektionstherapie
  • Intraurethrale Medikamente
  • Natürliche Potenzmittel und natürliche Aphrodisiaka
  • Testosteron-Therapie
  • Mechanische Therapie
  • Elektrostimulation
  • Operative Möglichkeiten
  • Coaching und Psychotherapie
  • Gesunder Lebensstil
  • Körperliches Training

Für alle oben aufgeführten Behandlungsmethoden gibt es keine Altersgrenze. Wenn jemand mit neunzig Jahren noch Lust auf sexuelle Aktivitäten verspürt, sollte er sich nicht scheuen, die vorhandenen Möglichkeiten zu nutzen. Wir alle wissen doch: Liebe hält jung. Entscheidend ist jedoch immer die Beratung mit einem Arzt, um gemeinsam eine angemessene Lösung zu finden.

Übrigens: Der überwiegende Teil verminderter Erektionsfähigkeit geht (entgegen vieler Vorurteile) auf organische Ursachen zurück und wird auch auf dieser Ebene behandelt. Selbstverständlich wirkt sich dies in den allermeisten Fällen auch positiv auf die Psyche aus.