Borreliose

Borreliose richtig diagnostizieren und behandeln

Borreliose richtig behandelnBorreliose-Erkrankungen sind auch in Deutschland weiter auf dem Vormarsch. Ca. eine Million Bundesbürger sehen sich, häufig erst nach einer langen Odysseen durch verschiedene Praxen, mit der Diagnose Lyme-Borreliose und anderen Arten der Krankheit konfrontiert. Denn die Borreliose ist eine tückische Erkrankung mit vielen Gesichtern und Masken, die sich einer eindeutigen Diagnose nach „Schema F“ häufig verweigert – zumal ihre Erforschung und die derzeit allgemein bekannten, von den Krankenkassen akzeptierten Untersuchungs- und Behandlungsmöglichkeiten vollkommen unzureichend sind, wie auch Patientenorganisationen bemängeln. Hierzu sei bemerkt, dass man den meisten Fällen eine frische Borreliose-Infektion sehr gut und effektiv behandeln kann. Aber nicht umsonst wird von Kennern der Szene die „Lyme Borreliosis“ als die Syphilis des 3.Jahrtausend bezeichnet. Der Begriff ist nicht weithergeholt, denn die Erreger sind auch Spirochäten wie die bei der Syphilis, nur viel anpassungsfähiger an neue Lebensumstände und deshalb auch resistenter gegen Therapien. Vielleicht sollte man eher von einem Borreliose-Syndrom sprechen, da immer auch andere Problemkeime bei Auftreten der Krankheit gefunden werden.

Unabdingbar: Die ganzheitliche und umfassende Diagnose

Bei einer Borreliose handelt es sich häufig um Mischinfektionen, bei denen Ehrlichien, Cytomegalien, Bornaviren, EBV, Babesien und weitere Erreger vorkommen können. Um dieser vielschichtigen Krankheit also auf die Spur zu kommen, ist es neben der gründlichen Betrachtung der Vorgeschichte des Patienten zunächst notwendig, eine mikroskopische Dunkelfelduntersuchung durchzuführen. Sie stellt eine klassische Untersuchung bei parasitären Erkrankungen dar und kann Hinweise auf weitere Belastungen geben, die mit konventionellen Verfahren nicht erfassbar sind. Umfassende Labormessungen sind ebenfalls unabdingbar. Labormessungen werden meines Erachtens nach leider viel zu wenig gemacht, da sie zu aufwendig erscheinen.

Doch just diese Messungen am frischen Blut, Speichel und /oder Urin geben profunde Informationen darüber, in welcher Art und Weise sich eine Borreliose manifestiert. Mit der sog. Terrainmessung nach Vincent erhält man einen Einblick in das Gewebe, was sonst nicht direkt messbar ist. Bei dieser intensiven Suche stellt sich oft heraus, dass auch andere Infektionen den Betroffenen belasten. Salopp formuliert, sagt man dann, „der (Patient) hat Läuse und Flöhe“. Damit sind verschiedene Infektionen gemeint, bei der jede für sich allein schon erhebliche Beschwerden hervorrufen kann.

Darüber hinaus müssen genaue Untersuchungen der Zähne, der Nasennebenhöhlen, des Bauchraums, Untersuchungen bzgl. Nahrungsunverträglichkeiten, immunologische Untersuchungen des Bewegungsapparates inkl. der Wirbelsäule, des Säurebasenhaushaltes, Mineralstoffanalysen und, je nach Situation, auch ausführliche Untersuchungen der Vitamine und Aminosäuren sowie befundrelevante Hormonbestimmungen erfolgen. Routinemäßig messen wir auch die Sauerstoffsättigung im Organismus und analysierenden vegetativen Zustand mit Hilfe der Biotonometrie (Verfahren zur Erfassung der aktuellen vegetativen Reaktionen). Schließlich arbeiten wir mit erweiterten Untersuchungsverfahren wie etwa der Elektroakupunktur nach Voll, Kinesiologie, Irismikroskopie und Bioresonanz.

Hat man den Feind schließlich aufgespürt und klar im Blick, kann eine gezielte Kombination verschiedener erprobter Therapieverfahrenden Patienten von seiner Geißel befreien.

Die Therapie: Kausal behandeln mit effizienten Methoden

Gang und gäbe ist in der konventionellen Borreliose-Therapie die langfristige orale Gabe hochdosierter Antibiotika. Die mittel- und langfristigen Nebenwirkungen dieses Verfahrens sind hinlänglich bekannt. Doch werden sie von vielen Kollegen widerspruchslos in Kauf genommen und sind für Arzt und Patient frustrierend. Auch wir setzen Antibiotika ein, jedoch nicht oral, sondern in weit geringerer Dosierung intravenös mithilfe der Insulin Potenzierten Therapie (IPT), genauer bezeichnet als „Insulin Potentation Therapy Low Dose“ (IPTLD). Während viele Bakterien und Parasiten mit den heute bekannten Standard-Therapieverfahren gar nicht zu erreichen und damit auch nicht zu eliminieren sind, ebnet die IPT den direkten Weg zum Feind – in das Innere der Körperzellen hinein.

Türöffner Insulin

Die zentrale Rolle in der IPT spielt das Insulin. Insulin ist ein lebenswichtiges Proteohormon, das als einziges Hormon den Blutzuckerspiegel senken kann. Hier setzt die IPT an: Dem nüchternen Patienten wird eine genau berechnete Menge an Insulin gespritzt. So wird dem Organismus avisiert, dass in Kürze zellnotwendige Nährstoffe bereitstehen werden und die Zellmembranen öffnen sich zur „Nahrungsaufnahme“. Da Insulin also der generelle Türöffner der Zellen ist, bedeutet dies, dass mithilfe dieses Hormons nicht nur Nährstoffe, sondern auch ganz gezielt und wohldosiert andere Substanzen wie etwa Medikamente in die Zellen eingebracht werden können, da diese in der Regel einen erhöhten Glukoseumsatz haben und damit signifikant mehr Insulinrezeptoren als gesunde Zellen produzieren. Auf diese Weise dringt das „Trojanische Pferd“ in Form von niedrig dosierten Antibiotika direkt in das Innere der Zellen ein und bekämpft versteckte Bakterien mit höchster Präzision und Schlagkraft.

Der Vorteil dabei: Dank des Türöffners Insulin können wir mit gering dosierten Mengen an Medikamenten agieren und die Neben- und Nachwirkungen eines sonst generellen „Streuangriffs ohne genaue Zielkoordinaten“ vermeiden. Der Patient verträgt die medikamentösen Gaben weitaus besser als bei herkömmlichen Therapieansätzen und der Nutzen der Medikamente wird um ein Vielfaches erhöht.

Induktionstherapeutischer Ansatz

Ebenfalls auf der Ebene der Zellmembranen setzt die Nicht-invasive Induktions-Therapie (N.I.I.T.) an. Das N.I.I.T.-System REHATRON alpha erzeugt ein gepulstes Magnetfeld höchster Intensität und verfügt über eine besondere Impulsgebung. Die äußerst starken Energieimpulspakete sind von kürzester Dauer und bis in den Nanosekundenbereich hinein moduliert, damit sie in die intrazellulären Strukturen eindringen können. Mit dieser ultraschnellen Impulsgebung können degenerierte Zellen, schädliche Mikroorganismen, degenerative Zustände, Unregelmäßigkeiten, Infektionen und Entzündungen aufgelöst und beseitigt werden. Die N.I.I.T. aktiviert das Immunsystem und ist somit ein Stimulus für eine ganzheitliche Regeneration.

Weitere Verfahren

Wir arbeiten auch sehr erfolgreich mit der photodynamischen Therapie (PDT). Verschiedene Laser bestrahlen das zirkulierende Blut – und somit alle Blutzellen – direkt mit energiereichem Licht. Dies verbessert die Energieversorgung der Mitochondrien in den Zellen, erhöht die Sauerstoffbindungskapazität, stimuliert das Immunsystem und pathologische Erreger können abgetötet werden.

Schließlich geben wir pflanzliche, mineralische oder homöopathische Mittel und arbeiten mit Ozon- und intravenösen Sauerstoffbehandlungen.

Weitere Informationen zur Therapie finden Sie auch auf meiner Website „Aschauer Borreliose Center„.

Gerne stehen wir Ihnen für weitere Fragen und Informationen zur Verfügung.